CT-Scans live im Museum für Naturkunde Berlin

Berlin / Hamburg: Am Mittwoch, den 04.10. war es endlich so weit: Das Museum für Naturkunde Berlin (MfN) öffnete die Türen zum Mikroskopiersaal, wo interessierte Besucher ab jetzt wochentags zwischen 13 und 16 Uhr die Möglichkeit haben live mitzuerleben, wie naturkundliche Sammlungsobjekte zu Forschungszwecken im Yxlon Computertomografen dreidimensional erfasst und analysiert werden. Dabei können sie direkt mit den Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen in den Dialog treten – ein neuartiger Weg, der Gesellschaft lebendige Wissenschaft zugänglich zu machen.
 
Die neue Besucherattraktion wird durch eine besondere Kooperation zwischen dem Museum für Naturkunde Berlin und dem Röntgensystemhersteller YXLON International aus Hamburg ermöglicht. Für vorerst 9 Monate hat Yxlon dem Museum für diverse Forschungsprojekte sein hochauflösendes CT-System FF35 CT als Leihgabe zur Verfügung gestellt, da nur die Computertomografie detaillierte, dreidimensionale Einblicke in kleinste Strukturen bietet, ohne die Objekte zu beschädigen oder gar zu zerstören. Mit dem YXLON FF35 CT können sogar größere Objekte wie z.B. komplette Tierschädel als Ganzes untersucht werden.

Damit eröffnet CT völlig neue Möglichkeiten für die Forschung. Darüber hinaus können seltene und wertvolle Funde schnell und einfach digital archiviert und der weltweiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Im Gegenzug sollen die Erfahrungen aus der täglichen Arbeit der Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen des MfN direkt in die technischen Weiterentwicklungen der Yxlon CT-Systeme einfließen, um die Computertomografie speziell für den Life-Science-Bereich zu optimieren.

Als Forschungsmuseum der Leibniz-Gemeinschaft beherbergt das Museum für Naturkunde Berlin Sammlungen, die mehr als 30 Millionen Objekte aus Zoologie, Paläontologie, Geologie und Mineralogie umfassen. Sie sind ein einzigartiges Kulturgut und eine herausragende, international genutzte Forschungsinfrastruktur von höchster wissenschaftlicher und wissenschaftshistorischer Bedeutung.

Für die Testphase des YXLON FF35 CT Systems werden fünf Teilbereiche der Kulturgutsammlungen des MfN im Fokus der Kooperation stehen: (1) Schädel- und Körperskelette der Säugetiersammlung; (2) Fossilmaterial aus unterschiedlichen Gesteinsschichten mit Einschlüssen und diversesten Konservierungstechniken; (3) Bohrproben mit Mineralpartikeln; (4) Kontrastierte Reptilien und Amphibien; (5) genadelte Insekten.
 
Beachten Sie auch das Video des MfN auf YouTube:
https://www.youtube.com/watch?v=73XNmjqxe-o


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