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Einsatzgebiete der Röntgenprüfung in der Gussteilproduktion


Um weitere Gewichtsreduktionen zu erreichen, werden die Materialstärken von Gussteilen ständig verringert. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Qualität und die Produktionszeiten der Gussteile. Zerstörungsfreies Prüfen mittels Röntgen spielt deshalb seit Jahren eine wichtige Rolle im Automobilbereich. Die zu prüfenden Teile wie Motorblöcke, Zylinderköpfe, Lenkgehäuse oder Radträger werden mit Röntgen insbesondere auf Lunker, Porositäten und Bauteilabweichungen untersucht. YXLON bietet hierfür sowohl manuell zu bedienende Röntgenprüfsysteme für die visuelle Materialprüfung als auch vollautomatische, in den Produktionsprozess integrierbare Röntgenprüfsysteme. Dabei unterscheidet man zwischen roboter- und palettenbasierten Röntgenprüfsystemen.

Eine besondere Anwendung stellt die röntgenbasierte Prüfung von TDI-Kolben dar. Diese Kolben haben zur Wärmeabfuhr einen Kühlkanal im Kolbenboden, durch den Motoröl fließt. Der Kühlkanal wird dadurch erzeugt, dass ein Salzkernring in die Gießform des Kolbens eingelegt und später herausgespült wird. Produktionsbedingt kann es zu Brüchen, Beschädigungen, Verschiebungen oder zu unvollständigem Entfernen des Salzkerns kommen. Beim späteren Einsatz des Kolbens im PKW führt dies zu unzureichendem Öldurchfluss und damit zur Überhitzung des Kolbenbodens und in der Folge zu Motorschäden. Durch vollautomatisches röntgenbasiertes Prüfen werden Rückstände im Kolben oder Salzkernbrüche bereits im Produktionsprozess sichtbar.

Röntgenprüfung von Gussteilen

Röntgenbild eines Gehäuses Röntgenbild eines Lenkgehäuses Röntgenbild eines Kolben
Röntgenbild Gehäuse
Röntgenbild Lenkgehäuse
Röntgenbild Kolben

Die Computertomographie (CT) ermöglicht eine weitere Effizienzsteigerung des Produktionsprozesses insbesondere durch den Einsatz im Bereich der Erstbemusterung. Hier bietet die CT eine umfassende Qualifizierung von Gussteilprototypen bei gleichzeitiger Reduzierung von Prüfzeiten und Kosten. Nachdem das zu erstbemusternde Gussteil einmalig im CT-System gescannt wurde, stehen die gewonnenen Voxeldaten für vielfältige Analysen zur Verfügung. Das Spektrum an Möglichkeiten bei der Erstbemusterung von Gussteilen mittels CT erstreckt sich von der zwei- und dreidimensionalen Material- und Fehleranalyse über die geometrische Vermessung bis hin zum Soll-Ist-Vergleich.

Bei der Material-und Fehleranalyse gestattet es die CT, Poren und Lunker unabhängig von ihrer geometrischen Form und Lage im Prüfobjekt zu lokalisieren.

Im Gegensatz zu taktilen und optischen Messmethoden erlaubt die CT außerdem nicht nur das Erfassen von äußeren Geometrien, sondern auch das zerstörungsfreie Vermessen von innenliegenden Geometrien und nicht zugänglichen Gussteilbereichen.

Durch die dreidimensionale Darstellung kann darüber hinaus ein Soll-Ist-Vergleich zur Überprüfung der Maßhaltigkeit, Verformung oder Abnutzung des gegossenen Gussteils erfolgen. YXLON bietet kompakte CT-Systeme für diese Aufgabenstellung.


Untersuchung von Gussteilen mit Computertomographie (CT)

CT-Fehleranalyse von Porositäten in Gussteilen CT-Vermessung von Gussteilen Soll-Ist-Vergleich mit CT bei Gussteilen
Fehleranalyse Porositäten
Vermessung
Soll-Ist-Vergleich

   
   
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